Gründerin
Schon in jungen Jahren floss ihr Herzblut für die Tiere, so brachte sie schon als Kind verletzte und kranke Tiere nachhause, die Hilfe brauchten.
Klassisch hanseatisch hegte sie bereits als junge Erwachsene den Wunsch, eine eigene wohltätige Organisation zu gründen. Im Jahr 2017 erfolgte dann der berufliche Umschwung und der Ausstieg aus der Eventbranche.
‚Als ich in morgens um vier in dem fünf Sterne Hotel saß, da war ich dankbar für meinen beruflichen Werdegang, aber mir hat was gefehlt.‘
Der Einstieg in die hauptberufliche Arbeit mit Hunden und im Tierschutz begann noch im selben Jahr in einer Wolfhundeauffangstation und Hundehotel, dann in einer Einrichtung für gefährliche Hunde und von da aus verschlug es sie ins Tierheim, in dem sie ein Jahr als Pflegerin und fünf weitere als Tierheimleiterin arbeitete.
‚Ich kenne das System von innen und außen, von oben und unten und ich weiß, wo Veränderung beginnen muss, um die Zukunft zu verändern‘ Seit 2019 schreibt und beschreibt sie die Situation im Tier- bzw. Hundeschutz und klärt in den sozialen Medien über die vielen Facetten des Kummers und Lösungsansätze auf.
2021 leitete sie mehr als 60 Einsätze im Kampf gegen den illegalen Welpenhandel und brachte mehrere Welpenhändler erfolgreich vor Gericht. Sie gründete ihre eigene Initiative, die ‚Anti Puppy Milling Mafia‘, die sich gegen den illegalen und legalen, aber tierschutzrelevanten, Handel mit Hunden einsetzt. Sie selbst versorgte und pflegte die kranken Welpen im Rahmen ihrer Tätigkeit als Tierheimleiterin und erschuf eine Quarantänestation, angepasst an die Bedürfnisse der kranken Welpen und stieß später den Bau eines Welpenhauses an. Maßgeschneidert für die Quarantäne von Welpen und jungen Hunden.
‚Die Quarantänezeit und fachmännische Versorgung kranker Welpen aus dem illegalen und legalen Handel ist wichtig, aber um ihn den bestmöglichen Weg ins spätere Leben zu ermöglichen, reichen die Gegebenheiten und Kapazitäten in den meisten Tierheimen nicht aus. Wir müssen das Problem an der Wurzel packen und das fängt bei der Aufzucht von Welpen und jungen Hunden an‘.
Im Jahr 2022 konnte sie über 46 Hunde aus anderen Tierschutzvereinen, die dort als nicht händelbar, gefährlich und oder unvermittelbar galten, im Rahmen ihrer Tierschutzarbeit übernehmen und sie vermitteln. Elena Iva Cujic setzt sich für sozial auffällige Hunde ein, regelmäßig bewahrt sie Hunde vor dem sicheren Tod, unterstützt Veterinärämter, sichert Hunde, schätzt sie ein und findet Unterbringungen in ihrem deutschlandweiten Netzwerk.
‚Jeder Hund das Recht auf eine fachliche Einschätzung und in Deutschland haben wir noch nicht einmal zufriedenstellend festgelegt, was fachlich überhaupt bedeutet‘.
Seit 2023 ist sie selbstständig mit ‚Andershund‘, als zertifizierte Hundetrainerin hilft sie Menschen und Hunden und bildet Hundetrainer in ihrem Fachbereich fort.
Zusätzlich hat sie mit ihrer eigenen Fashion Brand ‚cujic‘ ‚cujic.studios‘ einen Ort geschaffen, an dem sie ihren Alltag in Kunst und Mode verwandeln kann, ein Ventil für den Kummer, damit er tragbar wird.
Fashion mit und ohne Statement, mit Motiven von den Hunden, deren Geschichten sie unermüdlich erzählt und Themen, die in die breite Öffentlichkeit gelangen sollen, auf ihre eigene ästhetische Art.
‚Für mich war es nie ein Widerspruch wie eine Barbie auszusehen und mit meiner Arbeit und meinem Wirken einen Schnitt in veraltete gesellschaftliche Rollenbilder zu bringen‘